Gruppen-Praxis

Unser Untersuchungsangebot

Prävention & Vorsorgeuntersuchungen
Viele Erkrankungen an inneren Organen können heute frühzeitig erkannt und behandelt werden. Durch rechtzeitige Identifikation von Risikofaktoren kann bereits vielfach das Auftreten von Erkrankungen verhindert werden („Prävention“). Mittels frühzeitiger Diagnose und Therapie bestehender Erkrankungen kann die Prognose praktisch aller Erkrankungsbilder günstig beeinflusst werden. Dies wird vor allem durch die rasanten Fortschritte im medizinisch-technischen Bereich ermöglicht. Unter Verwendung von hochauflösendem Ultraschall, ultraschnellen Schnittbildverfahren und neuen labor-chemischen Analysen lässt sich vor allem im Bereich Herz-Kreislauf (kardiovaskulärer) Erkrankungen sowie auf dem Gebiet der Tumorerkrankungen eine wirksame Therapie rechtzeitig etablieren. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern bieten wir das volle Spektrum internistischer Prävention, Diagnostik und Therapie an. Ob eine Abklärung im ambulanten oder stationären Bereich notwendig ist, hängt von der Art, Dauer und Intensität der Beschwerden sowie der Komplexität der zu behandelnden Erkrankung ab. Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit eines stationären Kurzaufenthaltes mit kompletter Durchuntersuchung (Check-Up) an.
Der Herz- und Gefäßcheck beinhaltet die komplette nicht invasive Abklärung des Herz- und Gefäßsystems mittels EKG, Belastungs-EKG, 24 Stunden EKG, 24 Stunden Blutdruckmessung sowie die Ultraschalluntersuchung des Herzens und aller Gefäßregionen. Dies ist einerseits bei Patienten mit bekannten Herz- und Gefäßerkrankungen sinnvoll, andererseits auch bei Risikopatienten mit Zuckerkrankheit, Bluthochdruck oder Familiengeschichte von Herz- oder Gefäßerkrankungen.
Der Herz- und Gefäßcheck beinhaltet die komplette nicht invasive Abklärung des Herz- und Gefäßsystems mittels EKG, Belastungs-EKG, 24 Stunden EKG, 24 Stunden Blutdruckmessung sowie die Ultraschalluntersuchung des Herzens und aller Gefäßregionen. Dies ist einerseits bei Patienten mit bekannten Herz- und Gefäßerkrankungen sinnvoll, andererseits auch bei Risikopatienten mit Zuckerkrankheit, Bluthochdruck oder Familiengeschichte von Herz- oder Gefäßerkrankungen.
In der Ultraschalluntersuchung des Bauches können alle inneren Organe wie Leber, Milz, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase, Harnblase, Hauptschlagader, Lymphknoten und sogar der Darm untersucht werden. Dies ist einerseits im Rahmen der Vorsorge wichtig, andererseits ein essentieller Bestandteil bei der Abklärung von Bauchbeschwerden oder Erkrankungen der angeführten Organe. Aber auch bei Patienten mit Bluthochdruck oder Zuckerkrankheit spielt die Bauchultraschalluntersuchung eine wichtige Rolle um frühzeitig Organschäden identifizieren zu können.

Um bei der Bauchultraschalluntersuchung möglichst ideale Sichtbedingungen zu haben, sollten Sie bitte nüchtern zur Untersuchung kommen (4 bis 6 Stunden kein Essen) und möglichst schon am Vortag der Untersuchung blähende Speisen vermeiden.
Kardiologische Diagnostik
Durch Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzens mittels eines 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms (EKG) können verschiedene Erkrankungen des Herzens erkannt werden. Dazu gehören Rhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen und strukturelle Herzerkrankungen wie Herzklappenerkrankungen oder Herzmuskelerkrankungen. Die Ruhe-EKG Untersuchung gehört daher zum Standard der internistisch-kardiologischen Basisdiagnostik. Die Vorteile der Untersuchung sind, dass die EKG Untersuchung völlig schmerzfrei und risikolos abläuft. Als Nachteil ist das kurze Zeitfenster der Untersuchung zu nennen, sodass z.B. Rhythmusstörungen, die nur manchmal auftreten, oft nicht erfasst werden. Zudem können auch Durchblutungsstörungen in der Ruhe-EKG Untersuchung unentdeckt bleiben. Es gibt für die EKG Untersuchung keine Kontraindikationen (jeder Mensch kann eine solche Untersuchung machen). Die Durchführung einer EKG Untersuchung bedarf keinerlei Vorbereitung.
Wir bieten die Belastungs-EKG Untersuchung als Fahrrad-Ergometrie an. Nach Aufnahme eines Ruhe-EKG erfolgt die Belastung auf dem Fahrradergometer unter EKG und Blutdrucküberwachung mit zunehmender Belastung auf dem Fahrradergometer bis zur Ausbelastung. Dadurch lässt sich zum einen die Leistungsfähigkeit vermessen, zum anderen treten viele Beschwerden nur unter Belastung auf und können so unter ärztlicher Aufsicht nachvollzogen werden: So werden z.B. Durchblutungsstörungen oder Rhythmusstörungen oft auf dem Ruhe-EKG nicht erkannt, durch die Belastungsuntersuchung werden diese Erkrankungen für den Arzt sichtbar gemacht. Im Rahmen der Blutdruckeinstellung sollte ebenfalls eine Ergometrie zur Kontrolle der Blutdruckregulation unter Belastung durchgeführt werden. Die Ergometrie kann hier einerseits helfen, Patienten mit Belastungs-Hypertonie (Bluthochdruck nur bei Anstrengung) zu erkennen, andererseits kann anhand der Ergometrie eine bestehende oder neu-etablierte medikamentöse Therapie optimiert werden. Die Ergometrie hat also im Vergleich zum Ruhe-EKG den Vorteil einer besseren Genauigkeit in der Erkennung von Krankheiten. Das Risiko von Komplikationen bei einer Ergometrie wie Kollaps, Auslösung von bösartigen Rhythmusstörungen oder schweren Durchblutungsstörungen ist extrem gering, sodass die Untersuchung auch für die Abklärung im ambulanten Bereich sehr gut geeignet ist. Trotz dieser Vorteile gibt es dennoch viele Situationen in denen die Genauigkeit der Ergometrie nicht ausreicht, um bestimmte Erkrankungen zu erkennen oder auszuschließen. Dann kommen aufwendigere, meist bildgebende Untersuchungen zum Einsatz. Auch gibt es für die Ergometrie einige Kontraindikationen (Gründe warum die Untersuchung nicht durchgeführt werden darf). Diese werden von uns vor der Untersuchung geprüft und können der Grund sein, warum eine solche Untersuchung nicht empfohlen wird. Als Vorbereitung für eine Ergometrie empfehlen wir die Mitnahme eines Sportgewandes (bequeme Hose), Sportschuhe (oder feste Halbschuhe) sowie eines Handtuchs.
Die mobile 24 Stunden Elektrokardiographie (Holter-EKG) dient der Aufzeichnung der Herzstromkurve über einen längeren Zeitraum, um so sporadisch auftretende Rhythmusstörungen oder auch Durchblutungsstörungen des Herzens identifizieren zu können. Mittels Holter-EKG kann der Bedarf einer rhythmusstabilisierenden medikamentösen Therapie oder auch die Notwendigkeit eines Herzschrittmachers abgeklärt werden. Häufig wird die Untersuchung auch zur Diagnostik bei Kollapszuständen erfolgreich eingesetzt. Bei der Untersuchung wird ein mobiles EKG Gerät (ein etwa 2cm x 5cm Kästchen) mit einem Tragegurt um den Brustkorb gelegt und über dünne Kabel mit Klebe-Elektroden verbunden, die am Brustkorb des Patienten angebracht werden. Die Untersuchung kann ambulant oder stationär in einem Privatspital durchgeführt werden. Die Durchführung einer Holter-EKG Untersuchung bedarf keinerlei Vorbereitung, während der laufenden Untersuchung kann nicht geduscht oder gebadet werden.
Die mobile 24 Stunden Blutdruckmessung dient der engmaschigen Aufzeichnung der Blutdruckwerte über einen längeren Zeitraum, um so einen lückenlosen Verlauf (Tages- und Nachtprofil) der Blutdruckregulation des Patienten analysieren zu können. Mittels 24 Stunden Blutdruckmessung kann der Bedarf einer blutdrucksenkenden Therapie evaluiert werden oder auch eine bestehende blutdrucksenkende Therapie optimiert werden. Bei der Untersuchung wird eine mobiles Blutdruckmessgerät in der Größe eines etwa 15cm x 15cm Kästchens mit einem Tragegurt um dem Brustkorb gelegt und mit einer Blutdruckmanschette am Oberarm des Patienten verbunden. Mittels Manschettendruckmessung wird in regelmäßigen Abständen der Blutdruck gemessen. Zusätzlich erfolgt eine Pulswellenanalyse zur Berechnung von Herzzeitvolumen, peripherem Gefäßwiderstand und „Kreislaufbelastung“, dies ist die modernste Form der mobilen Holter-Blutdruckanalyse. Die Untersuchung kann ambulant oder stationär in einem Privatspital durchgeführt werden. Die Durchführung einer 24 Stunden Blutdruckmessung bedarf keinerlei Vorbereitung, während der laufenden Untersuchung kann nicht geduscht oder gebadet werden.
Die Herzultraschalluntersuchung ist heute zweifellos die wichtigste nicht-invasive kardiologische Untersuchung. Mittels hoch-auflösendem Herzultraschall können Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Herzschwäche, Lungenhochdruck und viele andere Herz- und Herzgefäßerkrankungen schmerzfrei und rasch erkannt werden. Darüber hinaus stellt die Herzultraschalluntersuchung eine der wichtigsten Verlaufsuntersuchungen für herzkranke Patienten dar. Die Vorteile der Untersuchung sind die risikolose Darstellung der Herzfunktion sowie die rasche und schmerzfreie Untersuchungstechnik. Als Nachteil der Herzultraschalluntersuchung muss die fehlende Genauigkeit hinsichtlich der Erkennung leichterer Durchblutungsstörungen (Angina pectoris) berücksichtig werden. Hier sind oft zusätzliche Untersuchungen notwendig. Die Herzultraschalluntersuchung kann ambulant oder stationär in einem Privatspital durchgeführt werden und bedarf keiner speziellen Vorbereitung.
Angiologische Diagnostik
Durch diese Messverfahren können Durchblutungsstörungen der Arm- und Beingefäße ohne Belastung für den Patienten entdeckt werden, auch eignen sich diese Untersuchungen besonders zur Verlaufskontrolle bei bekannten Gefäßerkrankungen. Mittels spezieller Blutdruckmanschetten an Armen und Beinen kann die Durchblutung der Extremitäten vermessen werden. Anhand der erhobenen Befunde kann dann der „Kompensationsgrad“, also das Ausmaß der Durchblutungsstörung bestimmt werden. Vor allem bei der Frage nach einer Schaufenstererkrankung oder einer „kritischen“ Durchblutungsstörung sind beide Verfahren unersetzlich in der Erstdiagnostik. Der Vorteil dieser Messverfahren liegt in der für den Patienten völlig schmerzfreien und risikolosen Untersuchung und der raschen Verfügbarkeit. Als Nachteil der Untersuchung muss die fehlende Information über den genauen Ort der Gefäßveränderungen berücksichtigt werden. Zur Lokalisationsdiagnostik (wo und wie lange ist die Gefäßverengung) bedarf es zusätzlicher Untersuchungsverfahren wie z.B. den Gefäßultraschall. Die Durchführung dieser Untersuchungen bedarf keinerlei Vorbereitung.
Mittels Photoplethysmographie können Venenerkrankungen der Beine erkannt und vermessen werden. Kleine Messsonden werden am Unterschenkel des Patienten aufgeklebt, Parameter des venösen Rückstroms werden dann in Ruhe und nach Belastung gemessen. Die Untersuchung ist schmerzfrei, risikolos und dient vor allem der Diagnostik der chronisch venösen Insuffizienz (Venenschwäche) bei Patienten mit geschwollenen Beinen. Zur genauen Lokalisationsdiagnostik (wo und wie lange ist die Venenschwäche) bedarf es zusätzlicher Untersuchungsverfahren wie z.B. den Gefäßultraschall. Die Durchführung dieser Untersuchung bedarf keinerlei Vorbereitung.
Gefäßultraschalluntersuchung der Karotis und Vertebralis (Halsschlagadern) Mittels hoch-auflösendem Ultraschall können die vorderen Halsschlagadern (Arteria carotis) und hinteren Halsschlagadern (Arteria vertebralis) in ihrem Verlauf vom Austritt aus der Hauptschlagader (Aorta) bis zum Eintritt in den Schädel analysiert werden. Die Untersuchung verfolgt zwei Ziele:

Erstens finden sich in diesem Bereich am weitaus häufigsten Durchblutungsstörungen der Gehirngefäße - bis zu einem Drittel der Schlaganfälle werden durch Verengungen der Halsschlagadern in diesem Bereich verursacht. Durch die Ultraschalluntersuchung können diese Verengungen rechtzeitig erkannt, vermessen und falls notwendig einer Therapie zugeführt werden bevor ein Schlaganfall entsteht. Da die meisten Schlaganfälle ohne Warnsymptome auftreten, empfehlen wir routinemäßig die Durchführung einer Karotis-Ultraschalluntersuchung im Sinne eines Screenings, um Risikokonstellationen rechtzeitig zu erkennen. Bei Patienten mit bereits abgelaufenem Schlaganfall oder auch einem „Schlagerl“ (leichter Schlaganfall) sollte innerhalb kürzester Zeit ebenfalls eine Karotis-Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden, um eine Verengung der Halsgefäße als Ursache zu erkennen und gegebenenfalls einer raschen Behandlung zuzuführen, bevor ein weiterer Schlaganfall auftritt.

Zweitens dient die Untersuchung der Arteria carotis mittels Ultraschall als „Indikator-Gefäß“ zur frühzeitigen Feststellung von Gefäßerkrankung im menschlichen Körper. Durch Vermessung der Intima-Media-Dicke (engl. intima-media-thickness IMT) kann das „Herz- und Gefäßrisiko“ des Patienten abgeschätzt werden. Die Untersuchung der Karotis hilft somit beispielsweise auch bei der Entscheidungsfindung welches Herz- und Gefäßrisiko beim individuellen Patienten vorliegt und ob eine Behandlung notwendig ist.

Die Vorteile der Untersuchung: sie ist völlig schmerzfrei und kann rasch durchgeführt werden, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Als Nachteil muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computertomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße bedarf keinerlei Vorbereitung.

Gefäßultraschalluntersuchung der Armschlagadern und Armvenen
Mittels hoch-auflösendem Ultraschall können die Armschlagadern (Arterien) und Armvenen in ihrem gesamten Verlauf vom Austritt aus dem Brustkorb bis zur Hand analysiert werden. Erkrankungen der Armschlagadern sind relativ selten, sodass die Untersuchung der Armarterien meist nur bei speziellen Fragstellungen durchgeführt wird. Erkrankungen der Armvenen sind vor allem Thrombosen. Diese können spontan (ohne ersichtlichen Auslöser) oder aufgrund bestimmter Umstände (z.B. nach Venenpunktionen oder venösen Verweilkanülen) auftreten. Hier kann die Ultraschalluntersuchung die klinische Diagnose sichern und ist die Basis für die weitere Therapieentscheidung. Der Vorteil der Untersuchung: sie ist völlig schmerzfrei und kann rasch durchgeführt werden, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Als Nachteil muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computertomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung der Armgefäße bedarf keinerlei Vorbereitung.

Gefäßultraschalluntersuchung der Bauchschlagader (Aorta)
Die Ultraschalluntersuchung der Hauptschlagader im Bauchbereich dient der Erkennung von Aortenaneurysmen (Erweiterung der Bauchschlagader mit der Gefahr der Gefäßzerreißung). Je größer der Durchmesser eines solchen Aneurysmas, desto größer ist die Gefahr, dass dieses zerplatzen kann. Mittels hoch-auflösender Ultraschalluntersuchung kann der Durchmesser der Bauchschlagader vermessen und so ein Aneurysma erkannt werden. Der Vorteil der Untersuchung: sie ist völlig schmerzfrei und kann rasch durchgeführt werden, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Als Nachteil muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computertomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader erfolgt am besten im nüchternen Zustand (keine Nahrungsaufnahme für 6 Stunden). Blähende Speisen oder Getränke sollten am Vortag der Untersuchung gemieden werden.

Gefäßultraschalluntersuchung der Nieren- und Eingeweidegefäße
Mittels hoch-auflösender Ultraschalluntersuchung der Nieren und Eingeweidegefäße können Durchblutungsstörungen entdeckt werden. Verengungen der Nierenschlagadern können eine Ursache für Bluthochdruck sein. Vor allem bei jungen Patienten mit Bluthochdruck oder Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck muss an diese Erkrankung gedacht werden und eine entsprechende Untersuchung durchgeführt werden. Verengungen der Eingeweideschlagadern sind sehr selten, die Notwendigkeit einer entsprechenden Ultraschalluntersuchung ist daher nur bei speziellen Fragstellungen gegeben. Der Vorteil der Untersuchung: sie ist völlig schmerzfrei und kann rasch durchgeführt werden, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Als Nachteil muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computer-Tomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung der Nieren- und Eingeweideschlagadern erfolgt am besten im nüchternen Zustand (keine Nahrungsaufnahme für 6 Stunden). Blähende Speisen oder Getränke sollten am Vortag der Untersuchung gemieden werden.

Gefäßultraschalluntersuchung der Becken- und Beinschlagadern und –venen
Mittels hochauflösender Ultraschalluntersuchung können die Beinschlagadern (Arterien) und Beinvenen im gesamten Verlauf untersucht werden. Erkrankungen der Beingefäße gehören zu den häufigsten Gefäßerkrankungen überhaupt und umfassen als wichtigste Krankheitsbilder auf dem Gebiet der arteriellen Erkrankungen die „Schaufensterkrankheit“ (periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz „paVK“), sowie auf dem Gebiet der venösen Erkrankungen die Venenthrombose. Beide Erkrankungsbilder stellen eine potentielle Gefahr für die betroffenen Patienten dar und können mittels Ultraschalluntersuchung verlässlich diagnostiziert werden. Der Vorteile der Untersuchung: sie ist völlig schmerzfrei und kann rasch durchgeführt werden, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Die Untersuchung ist wichtigster Bestandteil der weiteren Therapieplanung. Als Nachteil muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computertomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung der Beingefäße bedarf keinerlei Vorbereitung.
Labordiagnostik
Labormedizinische Untersuchungen sind heute ein integraler Bestandteil der medizinischen Diagnostik, da fast alle Erkrankungen Veränderungen in der Zusammensetzung des Blutes verursachen. Die Durchführung der Laboruntersuchungen erfolgt in Zusammenarbeit mit Labors.at.
Schilddrüsendiagnostik
Die Schilddrüse ist ein kleines weiches Organ, das vor der Luftröhre liegt. Die Schilddrüsenhormone haben wichtige Funktionen für den gesamten Stoffwechsel. Zur Bereitstellung der Schilddrüsenhormone benötigt die Schilddrüse unter anderem Jod. Da wir in Österreich zu wenig Jod in der Nahrung haben, kann die Schilddrüse häufig ihre Aufgabe nicht erfüllen. Sie fängt an zu wachsen, um auf diese Weise vermehrt Jod aufzunehmen. Auf Basis solcher zunächst einfacher Schilddrüsenverdickungen (Kropf = Struma) können im Laufe von Jahren und Jahrzehnten weitere Schilddrüsenerkrankungen entstehen:
  • ohne und mit Knoten
  • (ein Knoten = Struma uninodosa, mehrere Knoten =Struma multinodosa)
  • ohne und mit Funktionsstörungen
  • selten auch maligne Veränderungen
Unabhängig von einer Schilddrüsenvergrößerung können eine Über- oder eine Unterfunktion und auch eine Schilddrüsenentzündung bestehen.
Wie bei allen Erkrankungen ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung die Diagnose, zu der die Sonographie einen wertvollen Beitrag leistet.
Pulmologische Diagnostik
Mittels Lungenfunktionsuntersuchung können Störungen der Atmungsorgane identifiziert werden bzw. die Indikationsstellung und Überwachung der Therapie von Lungenerkrankungen durchgeführt werden. Die Lungenfunktion vermisst die Luftströme beim Ein- und Ausatmen und erlaubt so Rückschlüsse auf Behinderungen in den Atemwegen. Die häufigste Erkrankung, die durch eine Lungenfunktion erkannt werden kann, ist die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) mit ihren zwei Untergruppen, der chronischen Bronchitis und dem Lungenemphysem (Lungenüberblähung). Die Durchführung der Lungenfunktion inklusive der Möglichkeit von Provokationsuntersuchungen und Ganzkörperplethysmographie erfolgt in Zusammenarbeit mit den umliegenden Lungenfachärzten. Der Vorteil der Lungenfunktion ist die schmerzfreie und risikolose Untersuchungstechnik, die rasche Verfügbarkeit und die hohe Diagnosesicherheit. Die Lungenfunktion kann allerdings die Bildgebung der Lunge (Röntgen, Computertomographie) in vielen Fragestellungen nicht ersetzen. Die Untersuchung kann ambulant oder stationär in einem Privatspital durchgeführt werden. Die Durchführung einer Lungenfunktion bedarf keinerlei Vorbereitung.
Operationsvorbereitung
Gutachten
Venenambulanz
Mittels Photoplethysmographie können Venenerkrankungen der Beine erkannt und vermessen werden. Kleine Messsonden werden am Unterschenkel des Patienten aufgeklebt, Parameter des venösen Rückstroms werden dann in Ruhe und nach Belastung gemessen. Die Untersuchung ist schmerzfrei, risikolos und dient vor allem der Diagnostik der chronisch venösen Insuffizienz (Venenschwäche) bei Patienten mit geschwollenen Beinen. Zur genauen Lokalisationsdiagnostik (wo und wie lange ist die Venenschwäche) bedarf es zusätzlicher Untersuchungsverfahren wie z.B. den Gefäßultraschall. Die Durchführung dieser Untersuchung bedarf keinerlei Vorbereitung.
Diätologie
Die bioelektrische Impedanzanalyse ist eine professionelle und wissenschaftlich fundierte Methode zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Sie basiert auf der Messung des Widerstandes der unterschiedlichen Körperkomponenten Wasser, Muskel- und Fettgewebe.

Mittels zweier Elektroden, die jeweils an den Hand- und Fußgelenken angebracht werden, wird ein nicht wahrnehmbarer Wechselstrom durch den Körper geleitet. Dies dauert weniger als eine Minute und ist für unseren Körper völlig unbedenklich.

Durch diese Messung der Körperzusammensetzung kann bei Gewichtsreduktion oder Gewichtszunahme die Veränderung der Muskel- und Fettmasse dokumentiert werden.

Die letzte (größere) Mahlzeit sollte 2h vor der Messung gegessen werden.
Bitte nicht mehr als 0,5 Liter in der letzten Stunde vor der Messung trinken.
Bitte entleeren Sie Ihre Blase vor der Messung.
24h vor der Messung sollte kein Alkohol getrunken werden.
24h vor der Messung sollte keiner extrem schweißtreibenden Tätigkeit (extremer Sport, Sauna) nachgegangen werden.
Hände und Füße sollten am Tag der Messung nicht eingecremt werden.
Die moderne Ernährungstherapie basiert auf wissenschaftlich fundierten Empfehlungen und hat zum Ziel, Beschwerden durch eine gezielte Ernährungsumstellung zu lindern. Zusätzlich kann durch eine frühe Ernährungsprävention das Risiko von z.B. ernährungsbedingten Stoffwechselerkrankungen maßgeblich vermindert werden.

In der Ernährungstherapie werden in einer ausführlichen Anamnese einerseits das Beschwerdebild, andererseits aktuelle Ernährungsgewohnheiten und Vorlieben erhoben. Basierend auf diesen Informationen werden Empfehlungen der Ernährungsumstellung besprochen, welche sich immer auch an der individuellen Umsetzbarkeit orientieren.

Die ernährungstherapeutische Beratung kann sowohl als Einzeltermin als auch als Betreuungspackage mit Fokus auf einer langfristigen Ernährungsumstellung gebucht werden.